Verbreitete Mercedes-Benz-Modelle, die wir ankaufen: A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, GLA, GLC, GLK, Vito, Sprinter und alle anderen Modelle der Marke.
Was bei Mercedes-Benz als robust gilt
OM602 und OM606: Fünf- und Sechszylinder-Diesel
Die Diesel aus W124 und W210 gelten als „Taxi-Diesel“ und sind für extrem hohe Laufleistungen bekannt. Voraussetzung ist ein intaktes Kühlsystem.
M112 (V6) und M113 (V8)
Die Benziner-V-Motoren aus E-, S- und ML-Klasse der 1990er- und 2000er-Jahre gelten als sehr langlebig und wenig anfällig.
Bekannte Schwachstellen bei Mercedes-Benz
M271: 1,8-Liter-Kompressor-Benziner (vor allem vor 2010)
Der Motor aus C180 und C200 Kompressor, E200 und SLK neigt zu frühzeitiger Längung der Steuerkette, die teils schon unter 100.000 Kilometern auftrat. Anders als der Vorgänger mit Doppelkette hat der M271 nur eine einfache Kette. Springt sie über, droht ein Motorschaden.
OM651: 2,1-Liter-Diesel (220 CDI, 250 CDI, etwa 2008 bis 2011)
Bei den stärkeren Varianten mit Piezo-Injektoren traten nach der Markteinführung gehäuft Probleme mit der Einspritzung auf. Ab 2010/2011 wurden nach und nach Magnet-Injektoren verbaut, die als unauffälliger gelten.
Die Angaben stammen aus Fachpresse, Hersteller- und Werkstattberichten (Quellen unten). Sie beschreiben Häufungen, nicht jedes einzelne Auto: Ein gut gewarteter Motor kann problemlos laufen, ein vernachlässigter auch bei robusten Baureihen Schaden nehmen.
Tipp aus der Praxis
Ein lückenloses Mercedes-Scheckheft und Rechnungen über Steuerkette oder Injektoren machen den Zustand eines Mercedes nachvollziehbar.
