Welche Reisemobile wir ankaufen
| Bauart | Typisch |
|---|---|
| Kastenwagen-Camper | Ausgebaute Transporter, etwa auf Fiat Ducato, VW Crafter, Mercedes Sprinter oder Ford Transit |
| Alkoven | Wohnmobil mit Bett über dem Fahrerhaus, beliebt bei Familien |
| Teilintegrierte | Aufbau mit eigenem Dach, Fahrerhaus vom Basisfahrzeug |
| Integrierte | Aufbau und Fahrerhaus aus einem Guss |
| Wohnwagen | Anhänger mit Wohnaufbau, ohne eigenen Motor |
| Selbstausbau | Vom Kleinbus bis zum Lkw, mit oder ohne Eintragung als Wohnmobil |
Feuchtigkeit im Aufbau: kein Grund, nicht zu verkaufen
Der häufigste Schaden bei Reisemobilen ist Feuchtigkeit: Undichte Dachluken, Fenster, Leisten oder Fugen lassen Wasser in die Wände ziehen, oft unbemerkt. Weiche Stellen im Boden, Flecken an der Verkleidung oder muffiger Geruch sind typische Anzeichen.
Eine Sanierung ist aufwendig. Wollen Sie das Fahrzeug ohnehin abgeben, verkaufen Sie es so, wie es ist. Sagen Sie uns, was Sie wissen, und bringen Sie vorhandene Prüfberichte mit. Ein bekannter Feuchtigkeitsschaden gehört in den Kaufvertrag (§ 444 BGB).
Was Sie zur Besichtigung mitbringen
- Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief, beim Wohnwagen die Papiere des Anhängers
- alle Schlüssel für Fahrerhaus, Aufbautür, Klappen und Kassette
- Nachweise über Dichtigkeitsprüfungen und Gasprüfungen, wenn vorhanden
- Serviceheft des Basisfahrzeugs, Rechnungen und Bedienungsanleitungen für Heizung, Kühlschrank und Bordtechnik
- Zubehör, das mitverkauft wird: Markise, Fahrradträger, Vorzelt, Solaranlage
Saisonkennzeichen, Versicherung und Abmeldung
Viele Wohnmobile fahren mit Saisonkennzeichen. Außerhalb des Zeitraums darf das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen bewegt oder abgestellt werden. Planen Sie den Verkauf deshalb so, dass Besichtigung und Übergabe passen, oder sprechen Sie uns darauf an.
Mit dem Verkauf geht die Versicherung nach dem Gesetz zunächst auf den Käufer über (§ 95 VVG). Ist das Fahrzeug noch zugelassen, melden wir es am nächsten Werktag ab, und Sie bekommen den Nachweis direkt.
