Der Akku: Was Käufer wissen wollen
Beim gebrauchten Elektroauto ist der Zustand des Akkus die wichtigste Frage. Er verliert mit Alter, Ladezyklen und Schnellladen nach und nach Kapazität. Wie stark, ist von Modell zu Modell und von Fahrer zu Fahrer verschieden.
Hilfreich sind deshalb Nachweise: ein Batteriezertifikat oder Batterietest einer Werkstatt, Auszüge aus der App des Herstellers, Serviceberichte. Haben Sie so etwas nicht, ist das für uns kein Hindernis. Wir schauen uns das Auto trotzdem an.
Was Sie beim Verkauf mitgeben
Bei manchen älteren Elektroautos gehörte der Akku nicht zum Auto, sondern war gemietet. Dann muss beim Verkauf auch der Mietvertrag geklärt werden. Sagen Sie uns das bei der Anfrage, wir besprechen den Weg mit Ihnen.
Abos und Konten, die mit dem Auto verknüpft sind, etwa Hersteller-Apps, Ladekarten oder Dienste im Auto, kündigen oder trennen Sie vor der Übergabe selbst.
- Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief und alle Schlüssel oder Schlüsselkarten
- Ladekabel für Haushaltssteckdose und Ladesäule, wenn sie zum Auto gehören
- Nachweise zum Akku und zur Garantie, Serviceheft oder digitale Servicehistorie
- bei Mietakku: den Vertrag über die Batteriemiete
Unfall oder Störung im Hochvoltsystem
Nach einem Unfall oder bei einer Warnmeldung im Hochvoltsystem gehört ein Elektroauto in Fachhände. Fahren Sie in diesem Fall nicht weiter, sondern lassen Sie das Auto stehen und sprechen Sie uns an.
Wir kaufen auch E-Autos und Hybride mit Unfallschaden oder technischer Störung an. Beim Verkauf gilt wie bei jedem Auto: Bekannte Mängel gehören in den Kaufvertrag (§ 444 BGB).
Hybrid und Plug-in-Hybrid
Hybride verbinden einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb. Beim Verkauf zählen deshalb beide Seiten: Wartung des Motors, Zustand von Getriebe und Abgasanlage, dazu der Hybridakku und bei Plug-in-Hybriden die Ladetechnik.
Vollhybride ohne Stecker, etwa viele Modelle von Toyota, gelten als langlebig, wenn sie regelmäßig gewartet wurden. Mehr zu einzelnen Marken lesen Sie auf unseren Markenseiten.
