Was bei viel Laufleistung wirklich zählt
Ein Auto mit 250.000 Kilometern auf der Autobahn ist oft in besserem Zustand als eines mit 120.000 Kilometern Kurzstrecke. Entscheidend ist, wie das Auto gefahren und gepflegt wurde. Darauf schauen wir bei der Besichtigung:
- Wartungsnachweise: Serviceheft, Rechnungen, Ölwechsel in den vorgesehenen Abständen
- Verschleißteile mit festen Intervallen, etwa Zahnriemen, Wasserpumpe, Kupplung, Bremsen
- Zustand von Motor und Getriebe: Lauf, Geräusche, Undichtigkeiten, Ölverbrauch
- Rost, Fahrwerk und Innenraum, die bei Vielfahrern unterschiedlich stark leiden
Kilometerstand ehrlich angeben
Den Kilometerstand zu verändern, ist eine Straftat. Verboten ist schon, einen Wegstreckenzähler so zu beeinflussen, dass er einen falschen Stand anzeigt, oder das in Auftrag zu geben (§ 22b StVG).
Wurde der Tacho einmal getauscht, etwa wegen eines Defekts, ist das kein Problem, wenn Sie es angeben und die Rechnung haben. Im Kaufvertrag steht dann der abgelesene Stand mit dem Hinweis auf den Tausch. Ist Ihnen ein Mangel bekannt, gehört er ebenfalls hinein (§ 444 BGB).
Warum Autos mit viel Laufleistung privat schwer zu verkaufen sind
Viele private Käufer suchen über Filter auf Autoportalen und stellen dort eine Obergrenze für die Kilometer ein. Ihr Auto taucht dann gar nicht erst auf. Wer doch anruft, fragt meist nach dem Preis und will handeln.
Beim Verkauf an uns entfällt das: Sie schicken ein paar Angaben und Fotos, wir besichtigen und machen Ihnen nach der Besichtigung ein Angebot. Passt es, ist der Verkauf am selben Termin erledigt.
Typische Vielfahrer, die wir ankaufen
Ist Ihr Auto nicht dabei? Wir kaufen es trotzdem an. Jede Marke, jedes Modell, jeder Kilometerstand.
- Diesel-Kombis und Limousinen von Pendlern und aus dem Außendienst
- ehemalige Taxis und Mietwagen
- Transporter und Kastenwagen aus Handwerk und Lieferdienst
- Hybride, die viel in der Stadt unterwegs waren
